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Unternehmenskultur

„Culture eats strategy for breakfast.“ soll der Managementforscher Peter F. Drucker gesagt haben.

Damit ist gemeint, dass die Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor wichtiger zu bewerten ist, als Strategien und Prozesse.

Unternehmenskultur ist das, was im Unternehmen wirklich gelebt wird – nicht das, was in hübsch gestalteten Heftchen steht. Die Kultur ist nicht, was sein soll, sondern das, was ist.

Es ist die Gesamtheit der gelebten Einstellungen, Werte, Normen und Verhaltensweisen, die die Handlungen und das Zusammenwirken der Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens maßgeblich prägen – nach innen und nach außen.
Damit hat sie einen entscheidenden Einfluss auf den Unternehmenserfolg.
In der aktuellen brand eins Ausgabe beschreibt Petra Scharner-Wolff (Otto-Group Vorständin) aus ihrer Sicht die Bedeutung und sagt… „Es sei der Kulturwandel gewesen, den Otto vor zehn Jahren begonnen hat und der dafür gesorgt hat, dass man nicht den gleichen Weg gegangen ist wie die anderen Versandunternehmen: in die Insolvenz“.
Ein lesenswerter Artikel!

Tatsächlich lässt sich die Wirksamkeit einer Unternehmenskultur messen, insbesondere durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Untersuchungsmethoden.
Dazu gehören Befragungen, Fokusgruppen, die Analyse von Unternehmensdokumenten sowie die Beobachtung von Verhaltensweisen im Alltag. Es ist ein zentrales Instrument der Organisationsentwicklung.
Indem die Unternehmenskulturanalyse Potenziale, Reibungspunkte und Entwicklungsmöglichkeiten offenlegt, schafft sie eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und kulturelle Transformationen. Sie stärkt nicht nur die interne Zusammenarbeit und bewirkt ein starkes „WIR-Gefühl“ (was ich für essentiell halte!) sondern verbessert auch die Positionierung am Markt.
Kultur ist ein enorm wichtiger Faktor in unserem Leben – privat wie beruflich. Es ist das Fundament, auf dem alles aufbaut. Damit ist es eine Managementaufgabe diese zu gestalten und zu formen.